Die Essenz des alten wie neuen Modells basiert auf dem japanischen Idiom des „Jinba Ittai" - it wörtlich übersetzt auf der Symbiose zwischen Reiter und Pferd. Sie geht zurück auf das traditionelle japanische Ritual des „Yabusame", bei dem ein Bogenschütze während des Reitens einen Pfeil auf eine Zielscheibe abschießen muss. Um ins Schwarze zu treffen, müssen Mensch und Tier als perfekte Einheit auftreten, sonst geht der Schuss vorbei. Im Besonderen zählt diese Eigenschaft, wenn es um Agilität und Lenkpräzision geht. Die Integration des Fahrers im Mazda MX-5 wird zum Erlebnis. Er bildet eine perfekte Einheit mit dem Fahrzeug, er erhält eine exakte Rückmeldung und trifft so die perfekte Linie. Ohne Kompromisse: Der Weg ist das Ziel, das Ziel ist die nächste Ideallinie.
Mitentscheidend für die Umsetzung war das leichte und zugleich hochsteife Monocoque. Dank der Verwendung hochfesten Stahls ist das Monocoque um 47 Prozent torsions- und 22 Prozent biegesteifer als das des Vorgängers. Der Motor wurde nochmals um 135 Millimeter weiter nach hinten gerückt, was das Massenträgheitsmoment des Aufbaus reduzierte. Auch die Batterie und der Tank rückten näher zum Schwerpunkt des Wagens. Ein mit zwei Passagieren besetzter Mazda MX-5 erreicht exakt die gewünschte ausgeglichene Gewichtsverteilung von 50:50 Prozent. Die vordere Einzelradaufhängung an Doppelquerlenkem und die Multilink-Hinterachse mit fünf Querlenkern pro Seite sorgt für optimale Achsgeometrie und Spurstabilität in jeder Situation. Die Reduzierung der gefederten Massen durch die Verwendung von Leichtmetall für die Vorder- und Hinterachse wird das Ansprechverhalten der Fahrwerkskomponenten sensibilisiert. Auch die Zahnstangen-Lenkung wurde weiter optimiert. Das Ansprechverhalten der Lenkung ist jetzt deutlich linearer und präziser.






