Hyundai i10 Testsieger
Der i10 hat ein bisschen was von einem VW. Während Citroën und Suzuki verspieltfröhlich auftreten und gute Laune verbreiten, geht Hyundai das Thema ernsthafter an. Macht also keine Experimente beim Design, sondern setzt auf gefällige, brave Formen. Fast wie in einem VW fühlt man sich auch im Cockpit, wenig aufregend gestaltet, aber tadellos zu bedienen und sauber verarbeitet. Und die Sitze könnten mit ihrer Form und der straffen Polsterung auch aus dem VW-Regal stammen.
Der Hyundai hat insgesamt das beste Platzangebot, spürbar vor allem im Fond. Hier sind auch Erwachsene halbwegs anständig untergebracht – erstaunlich für einen 3,57-Meter-Zwerg. Der 1,1-Liter-Vierzylinder dreht eine Spur lebhafter als das verschlafene Chevy-Aggregat und klingt kerniger, hat aber auch nicht mehr Biss, die frechen Dreizylinder ziehen locker davon. Vorn liegt der Hyundai dafür mit seinem Fahrverhalten, er rollt nicht zu steif ab, fährt sicher und unaufgeregt. Und er bleibt wie der Spark beim Bremsen wenigstens unter der 40-Meter-Marke. Der i10 1.1 beginnt bei 9990 Euro, beim Test- Classic kommen 810 Euro für ESP und Seitenairbags und 790 Euro für die 15-Zoll-Räder dazu, macht zusammen 11 590 Euro. Und insgesamt Platz eins.












